Wandern superultraleicht
Geschrieben von Valentin am 03. Dezember 2006 13:34
Ein Ausrüstungsgewicht von 2,5 kg, einschließlich der am Körper getragenen Kleidung? Geht das überhaupt? Ist das nicht gefährlich oder zumindest leichtsinnig? Was muss man beachten, wenn man in solche Grenzbereiche vorstößt?
Valentin Zill zeigt in seinem ausführlichen Erfahrungsbericht, worauf es dabei ankommt.
Erweiterte News
Dank immer leichter werdender Ausrüstung ist es heute relativ problemlos möglich, mehrere Tage ununterbrochen unterwegs zu sein, und trotzdem nicht mehr als fünf Pfund Basisgewicht (Gesamtgewicht des Rucksacks minus Konsumierbares – Wasser, Nahrung, Brennstoff) tragen zu müssen. Dies gilt zumindest in gemäßigten Breiten vom späten Frühjahr bis in den frühen Herbst hinein. Wer die Diskussionen auf BACKPACKING LIGHT verfolgt, weiß, dass seit einigen wenigen Jahren nicht mehr nur eine Hand voll extremer Pioniere Superultralight Hiking praktizieren, sondern zunehmend mehr Outdoor-Enthusiasten daran gefallen finden.
Wer seinem Rucksack eine dermaßen extreme Diät verordnen möchte, muss dies allerdings sehr vorsichtig und bedacht tun, um keine Einschnitte in punkto Sicherheit hinnehmen zu müssen. Schließlich soll auch ein gewisses Maß an Komfort gewährleistet werden, damit aus der gemütlichen, schmerzfreien Mehrtagestour kein Survival-Trip wird. Nötig sind daher, neben innovativem Denken und der Bereitschaft, Kompromisse in der Robustheit der Ausrüstung hinzunehmen, auf möglichst umfangreichen Erfahrungen basierende "backcountry skills". Dem interessierten Wanderer steht nur sehr wenig Literatur – ausschließlich in englischer Sprache – zur Verfügung (dazu mehr weiter unten).
Nachdem ich praktisch sämtliche verfügbare Literatur, die sich mit Ultralight Hiking und backcountry skills beschäftigt, durchgelesen hatte und meine Ausrüstung endlich vollständig war – mangels Alternativen stammt sie größtenteils aus den USA – startete ich Anfang September diesen Jahres erstmals zu einem Sub-5-Trip, über den ich hier berichten möchte. Zusätzlich soll euch dieser Artikel eine Hilfestellung bei der Auswahl von superultraleichter Ausrüstung geben.
Mein Wochenendtrip – drei Tage, zwei Nächte – führte mich über die Chiemgauer Alpen südlich des Chiemsees, in Höhen von 549 Metern bis ca. 1900 Metern. Es blieb durchgehend trocken, kaum windig, die Temperaturen dürften immer über 5° C gelegen haben (mangels Thermometer nur eine Schätzung). Über die Performance der verwendeten Ausrüstung in schlechtem Wetter weiß ich deswegen leider nichts. Ein Ziel meiner Wanderung war auch, zu beweisen, dass es auch ohne die eingangs beschriebenen backcountry skills möglich ist, superultraleicht zu wandern. Bis dato hatte ich nämlich nur Tageswanderungen und einen Wintertrip mit Übernachtung in einer Hütte unternommen. Bei der Planung der Wanderung achtete ich daher darauf, nicht zu weit von Hütten entfernt zu campen. Im Ernstfall wäre die „Zivilisation“ in maximal vier bis fünf Stunden zu erreichen gewesen. Trotzdem empfehle ich niemandem, eine solche Wanderung ohne die nötige Erfahrung zu unternehmen! Neue Ausrüstung sollte auch immer zuerst im Garten oder beispielsweise neben Parkplatz und Auto getestet werden!
Um möglichst viel Gewicht einzusparen, verzichtete ich auf Kocher und Topf und damit natürlich auf warme Mahlzeiten. Mein Speiseplan bestand aus Energie- und Müsliriegeln, Vollkornbrot und Pemmikan (selbstgemacht nach dem Rezept aus Stefans Buch, sehr zu empfehlen!), Mischungen aus Nüssen und Trockenfrüchten sowie Süßigkeiten.
Mein Wetterschutz bestand aus Regenkleidung (DriDucks, für unterwegs, gleichzeitig Windschutz) und einem extrem leichtem Tarp (Gossamer Gear SpinnSolo). Fast die gesamte mitgeführte Kleidung trug ich am Körper. Als Schlafsack verwende ich einen Daunenquilt, den Arc Edge (ca. 320 g) von nunatak USA. Er hätte im Falle eines Falles als Isolierung tagsüber oder abends im Camp gedient. Verstaut wurde die Ausrüstung im Whisper Uberlight (108 g) von Gossamer Gear. Mehr zur Ausrüstung in der Gear List unten.
Da ich Freitags erst gegen fünf Uhr nachmittags losgehen konnte, legte ich ein ordentliches Tempo an den Tag, schließlich wollte ich noch am selben Abend im wahrsten Sinne des Wortes über den Berg kommen, um in einem schönen Tal campieren zu können. Dank des – trotz Essen für zweieinhalb Tage und zwei Liter Wasser – wirklich leichten Rucksacks war sogar noch ein Gipfel drin. Das Tarp stellte ich bereits im Dunkeln auf, was aber nicht wirklich ein Problem war. Die Nacht brachte ich mehr schlecht als recht rum, was weniger am Schlafsack, der etwas zu kalt war, als viel mehr an den ungewohnten Geräuschen des Waldes in den Bergen lag. Nach einem kurzen Frühstück früh morgens packte ich meine Ausrüstung zusammen und machte mich wieder auf den Weg, was dank einer auch in der Quantität verringerten Ausrüstung schnell und unkompliziert ging. Da ich gerne während des Wanderns esse und trinke und nicht mehr unter Zeitdruck stand, genehmigte ich mir ein gemütliches Tempo, machte aber nur wenige Pausen an landschaftlich besonders reizvollen Stellen. Abends fand ich wieder einen schönen Platz zum campen. Nach einer Viertelstunde fand ich zwei geeignete Stöcke zum Aufstellen des Tarps, kurz darauf, schon etwas schneller als am Vorabend, stand es. Früh morgens machte ich mich dann auf in Richtung zu Hause, wo ich am frühen Nachmittag eintraf.
Ausrüstung
Im Folgenden möchte ich Hilfe bei der Auswahl superultraleichter Ausrüstung geben. Dabei gehe ich auf verschiedene Lösungen ein und diskutiere auch die Erfahrungen, die ich mit meiner Ausrüstung gemacht habe.
Den „großen Drei“, also Rucksack, Zelt und Schlafsack, muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, möchte man seinen Rucksack signifikant leichter machen. Hier kann andererseits vergleichsweise leicht sehr, sehr viel Gewicht eingespart werden.
Schlafsack
Zuerst möchte ich auf den Schlafsack eingehen, der Teil eines Schlafsystems wird und damit auch Auswirkungen auf das Shelter hat. Wer sein Basisgewicht unter zweieinhalb Kilo drücken möchte, braucht keine Gedanken mehr an Kunstfaserfüllungen zu verschwenden. In Frage kommt nur noch Daune, mit allen ihren Nachteilen. Zu wissen, wie man daunengefüllte Isolierungen trocken hält, ist absolut wichtig! In Extremfällen kann nasse Daune, zumal wir kaum Ersatzkleidung dabei haben, zur existenziellen Bedrohung werden.
Zwar gibt es vergleichsweise leichte (ca. 600 g) Daunenschlafsäcke, die bis ca. 5-10° C verwendbar sind, dank des weit besseren Verhältnisses zwischen Gewicht und Wärmeleistung sollte man jedoch Daunenquilts ins Auge fassen. Das größte Angebot bietet nunatak USA, die per Hand und maßgeschneidert nach Kundenwünschen fertigen. Daraus resultiert natürlich der große Nachteil, dass nunatak Quilts nicht gerade billig sind (verglichen mit so manchen herkömmlichen, handelsüblichen Qualitätsschlafsäcken aber relativ günstig). Auf meiner Tour habe ich den Arc Edge von nunatak verwendet, der leichteste in ihrem Angebot (ca. 320 Gramm, lt. Hersteller bis ca. 5° C). Dem Hersteller zufolge wird für den Arc Edge das leichteste überhaupt erhältliche daunenfeste Material verwendet (.85 oz rip stop). Das Material ist ein Schwachpunkt: an drei Stellen musste ich den Arc Edge schon flicken, obwohl ich sehr vorsichtig war. Anfang September fand ich es etwas zu kalt in dem Quilt, aber in warmen Sommernächten dürfte es genügen. Selbstverständlich legte ich mich voll angezogen schlafen: „Wenn du in der kältesten Nacht der Tour nicht alle mitgebrachten Klamotten anhast, hast du zu viel dabei!“ (Glen Van Peski, Lighten up! DVD) Das heißt base layer plus Regenkleidung... Möchte man maximalen Wetterschutz erzielen, ohne einen Biwacksack mitnehmen zu müssen, ist die wahrscheinlich beste und (relativ) leichteste Lösung der Arc Ghost von nunatak mit EPIC-Shell (782 g in Größe M). Laut Hersteller kann er bis 0° C mehr oder weniger komfortabel verwendet werden. Auch eine Hülle aus Pertex Quantum verbessert die Wetterfestigkeit. Eine besonders kostengünstige Lösung wäre der Down Quilt Kit von Thru-Hiker.com, der selber zugeschnitten und genäht werden muss (ca. $130).
Tarp
Das Trekkingzelt, egal wie „leicht“ es ist, muss natürlich zu Hause bleiben. Eine denkbare Alternative wäre ein Biwacksack. Weitaus mehr Komfort und Raum bieten aber Tarps, hergestellt aus Sil-Nylon oder Spinnaker-Nylon, wer seine Ausrüstung gerne selber näht, kann auch zu Cuben greifen und damit Minimalistenträume wahr werden lassen.
Bevor man sich Gedanken über das Material macht, sind zwei Überlegungen anzustellen: Zum einen spielt der Schnitt des Tarps eine wichtige Rolle hinsichtlich Wetterschutz und Sturmfestigkeit. Zum anderen die Größe. Je nach Zielgebiet, erwartetem Wetter, Schlafsystem und persönlichen Präferenzen bleiben jetzt nämlich zwei Möglichkeiten:
1. Ein tendenziell größeres Tarp, das ausreichend gegen Regen schützt, dazu dann ein Schlafsystem, das Windschutz genug bietet.
2. Ein kleines Tarp, zusätzlich ein ultraleichter Biwacksack, der gegen Wind und spill (die Regentropfen, die das Tarp nicht auffängt) schützt (und gleichzeitig das ground cloth überflüssig macht). Dann ist es leichter, den Schlafsack gegen Nässe zu schützen, was ein tendenziell niedrigeres Schlafsackgewicht ermöglicht.
Schauen wir zunächst zur ersten Möglichkeit (Glen Van Peski, der Gründer von Gossamer Gear, nutzt sie; auch das Angebot von GG ist darauf abgestimmt). Für Solo-Touren bietet sich als sehr leichte Lösung das SpinnSolo (165 g) von Gossamer Gear an. Es besteht aus Spinnaker-Nylon und bietet, richtig abgespannt, ausreichend Wetterschutz, außer vielleicht in wirklich schweren Stürmen. Ein Quilt mit EPIC-Shell als Ergänzung dürfte dann völlig ausreichen, zumindest von Juli bis September. Eine schwerere Lösung ist das SpinnShelter von Gossamer Gear. Es wiegt 252 g, muss im Gegensatz zum SpinnSolo mit Trekkingstöcken aufgestellt werden, aber bietet so viel Schutz wie ein kleines Zelt ohne Boden! Für zwei Personen empfiehlt sich Gossamer Gear’s SpinnTwinn (227 g).
Betrachten wir jetzt die zweite Möglichkeit (Ryan Jordan, Gründer von BACKPACKING LIGHT, hält sie für die bessere). Wer einen Biwacksack mitnimmt, braucht kein so großes Tarp. Das Maß aller Dinge ist hier das bei BACKPACKING LIGHT erhältliche Bozeman Mountain Works Stealth 0 NANO Tarp mit – kein Tippfehler – 119 g! Ebenfalls eine interessante Möglichkeit, Gewicht einzusparen, ist die Verwendung einer Tarp-Poncho-Kombination, die das Einpacken von Regen- und Windschutzkleidung überflüssig macht (dafür das Handling komplizierter). Auch hier bietet Bozeman Mountain Works die leichteste Lösung – den SpinPoncho LITE, der lediglich 138 g wiegt. Der leichteste kommerziell erhältliche Biwacksack ist der Vapr NANO Bivy Sack, ebenfalls von BMW. Er wiegt 130 g, hat einen Boden aus dünnem Polyester, der Rest ist atmungsaktives Pertex Quantum. BACKPACKING LIGHT bietet noch andere, preisgünstigere, dafür aber schwerere Lösungen an. Zur Abspannung des Tarps bieten sich an: AirCore 1 (über BPL), Spectra 200 Hi-Vis (von Gossamer Gear), die leichteste Lösung: die in Stefans Buch erwähnte Angelschnur, die angenehmste: EZC Line (Gossamer Gear). Wer sein Tarp mit Ästen anstatt Trekkingstöcken aufstellt, ist froh über EZC Line, da sie leichter geknotet werden kann. Als Heringe eignen sich Titanium Stakes oder Carbonheringe (können selber hergestellt werden, Anleitung auf dieser Seite!) Gegen Mücken schützt entweder der Biwacksack, ein Kopfnetz oder das Bug Canopy von Gossamer Gear (85 g, kann im Tarp befestigt werden).
Rucksack
Selbst auf einer einwöchigen Tour lässt sich das Gewicht mit Nahrung auf unter 10 kg halten, damit werden Rucksäcke mit Innengestell absolut überflüssig, auch auf einen Hüftgurt können viele verzichten (besser vorher selber ausprobieren). Für Wochenendtouren eignet sich der G6 Whisper Uberlight Pack von Gossamer Gear, der ohne Hüftgurt gerade einmal 108 g auf die Waage bringt, mit 147. Ein so niedriges Gewicht muss mit Kompromissen bei der Stabilität (er hält nicht ewig, man sollte nicht an Zweigen hängen bleiben), der Kapazität (kein großes Problem) sowie der Funktionalität erkauft werden. Ein genialer Rucksack, der vollkommen ausreicht, und den Preis, ihn wie ein Baby zu behandeln, nehme ich gern in Kauf. Selbst voll beladen trägt er sich ohne Hüftgurt bequem, die fehlende Rückenpolsterung wird durch eine Isomatte bestens ersetzt – Stichwort multiple use. Besonders pfiffig: die Träger können entweder mit den mitgelieferten Schaumstoffpads gepolstert werden, oder, multiple use, mit den Schlafsocken, was ausreichend bequem ist. Der einzige leichtere Rucksack auf dem Markt ist der Revelation Pack von Mountain Laurel Designs. Er ist das erste Outdoorprodukt, in dem kommerziell Cuben verarbeitet wird – 91 g, wer etwas an ihm werkelt, kann das Gewicht bis 75 g runter drücken! MLD wird allerdings zurzeit umstrukturiert, auf der Website finden sich deswegen keine Hinweise auf den Revelation. Für längere Touren ist der G5 von Gossamer Gear geeignet, der wie der G6 aus Spinnaker-Nylon hergestellt wird. Er wiegt 221 g, hat ein höheres Fassungsvermögen und zwei zusätzliche Seitentaschen.
Bekleidung
Um Gewicht zu sparen, gilt das Motto, kein Kleidungsstück doppelt mitzunehmen. Die Auswahl der Bekleidung muss sorgsam und durchdacht geschehen, damit die Tour nicht zum Survival-Trip wird. Natürlich nutzen wir das Zwiebelprinzip, die Basisschicht ist allerdings besonders wichtig, da dann nicht mehr viel folgt... Sie sollte daher in einem möglichst großen Temperaturbereich funktionieren. Für den Oberkörper empfiehlt sich ein langärmliges, dünnes Shirt aus Merino-Wolle. Diese Wolle kratzt kaum, trocknet relativ schnell und hält auch in nassem Zustand noch vergleichsweise warm. Passende Produkte stellt beispielsweise Smartwool her (in Europa eher schwer erhältlich). Meine Wahl: das Icebreaker Oasis Crew L/S, Gewicht in Größe M nur 220 g. Ich war überrascht, wie angenehm warm es hält – im Sommer dürfte es zu dick sein!
Die Beine können in punkto Isolierung eher vernachlässigt werden, da der Körper die meiste Wärme über Kopf und Oberkörper abgibt. Eine gute Wahl ist sicher eine Zip-Hose aus Kunstfaser, allerdings sind die meisten zu schwer. Lange Tights bieten sich aufgrund ihres günstigen Wärme/Gewichtsverhältnisses besonders an, sie sind aber weniger variabel. Eine recht preisgünstige Lösung ist die Four Seasons PowerStretchPant, die mit 200 g auch zu den leichtesten zählt. Sie war aber tagsüber eindeutig zu warm und wird daher in der nächsten Saison ausgetauscht. Denkbar wäre zum Beispiel die Arc'teryx Palisade Pant (290 g, weder Tight noch Zip-off).
Wer keine Tarp/Poncho-Kombination verwendet, muss zusätzliche Regenbekleidung einpacken. Die eindeutige Nummer Eins in Sachen Gewicht und Preis ist das DriDucks Micropore Rainsuit (250 g wiegen Jacke und Hose in Größe M; Preis $25). Auch als guter Windschutz kann das DriDucks fungieren, wegen mangelnder Robustheit muss es aber sehr pfleglich behandelt werden. Wer einen Poncho benutzt, sollte ein Windshirt dabei haben, beispielsweise den Aero Smock von Montane (80 g).
Auf jeden Fall dabei haben sollte man eine Isolierungsschicht für den Oberkörper, die abends im Camp zum Einsatz kommen kann, auch im Quilt als Teil des Schlafsystems, zum anderen in Notfällen. Denkbar wären Daunenwesten (Montbell Ultralight Down Inner Vest, 154 g), leichte Daunenjacken oder, besonders sicher, mit Primaloft gefüllte Westen oder Jacken (Bozeman Mountain Works Cocoon Pullover, 255 g; Rab Photon Smock, 311 g).
Es empfiehlt sich, neben den möglichst dünnen Kunstfasersocken, in denen man wandert (ich verwendete Falke Schlauchsocken – eigentlich Liner Socks, funktionieren aber wunderbar, 20 g), auch welche für die Nacht mitzunehmen. Die Ullfrotté Aktiv 200 Socken aus Wolle wiegen nicht zuviel (30 g) und halten schön warm.
Unbedingt dabei haben sollte man eine Mütze oder Balaclava, zum einen tagsüber für kälteres Wetter, zum anderen nachts als Ergänzung des Schlafsystems. Der BPL Ultralight Beanie Hat (12 g) reicht in Mittelgebirgen im Sommer sicher aus, aber bei der Kopfbedeckung sollte nicht geknausert werden: hier dürfen es ruhig ein paar Gramm mehr sein, zumindest die Ohren sollten schon bedeckt sein. Mützen aus Fleece oder dünnem Polyester, z.B. PowerStretch, eignen sich gut.
Wichtig ist ein Sonnenschutz für den Kopf, am besten ein leichter Hut mit umlaufender Krempe wie der Black Bear Vermont Mesh Hat (70 g).
Ein besonders multifunktionelles Kleidungsstück ist die Bandana, die unter anderem als Schal, Sonnenschutz für den Nacken, Handtuch und als Notfallverband verwendet werden kann. Die ExOfficio BUZZ OFF Lite Bandana schützt zusätzlich vor Mücken (26 g). Die Bandana ist übrigens das einzige Kleidungsstück, das gerne aus Baumwolle hergestellt sein darf.
Viele Wanderer haben gern Handschuhe mit dabei. Der SUL Hiker kann entweder besonders leichte einpacken, oder im Falle eines Falles seine Schlafsocken zweckentfremden. Zwei Plastiktüten helfen, die improvisierten Handschuhe im Regen trocken zu halten.
Küche
Wer superultraleicht wandern möchte, muss sich keineswegs auf kalte Nahrung beschränken. Trotzdem muss umdenken, wer das Gewicht seiner „Küche“ minimieren will. Die beste Möglichkeit ist, die Menge an Wasser, die gekocht werden muss, zu reduzieren. Heißt: keine zwei Tassen heißen Tee abends, nur abends eine warme Mahlzeit. Je weniger Wasser gekocht werden muss, desto kleiner und leichter kann der Topf sein, desto leichter der Kocher, desto weniger Brennstoff muss mitgeführt werden. Geeignete Kocher sind entweder leichte Spirituskocher (bei tendenziell längeren Touren) oder ultraleichte Esbitkocher. Wer einen wirklich leichten Spirituskocher mitnehmen möchte, baut ihn sich am besten selber, Bauanleitungen finden sich, meist englischsprachig, zuhauf im Internet. Gossamer Gear vertreibt den FireFly™ Stove, der ohne Windschutz 22 g wiegt. Auch Esbitkocher können selber hergestellt werden. Die leichteste kommerzielle Lösung ist der bei BPL erhältliche FireLite Titanium Esbit Wing Stove, 13 g.
Besonders viel Gewicht lässt sich durch boil-in-a-bag-cooking sparen. Das heißt, sein Essen entweder in kochfesten Plastiktüten (bei BPL erhältlich) zu verstauen, oder gefriergetrocknete Nahrung zu verwenden, die vom Hersteller aus in Tüten verpackt ist (z.B. Travellunch), die groß genug sind, dass die erforderliche Menge Wasser in sie hineingeschüttet werden kann. Das erlaubt nicht nur kleinere Töpfe, sondern erspart auch den Abwasch. In der Regel reicht für Solotouren dann z.B. der snow peak Titanium Single Cup 600 (80 g), ein einwandiger, dünner Titan Mug. Noch leichter (bis unter 10 g) kommt davon, wer sich aus einer 0,5l Bierdose selber einen „Topf“ baut, der sich aber wirklich nur zum Erhitzen von Wasser eignet. Auch hierzu finden sich im Internet englischsprachige Bauanleitungen, und BPL verkauft passendes Werkzeug dazu.
Als Besteck reicht vollständig ein Teelöffel aus Lexan (9 g) oder ein teelöffelgroßer Plastikeinweglöffel aus dem Supermarkt (wiegt fast gar nichts, muss pfleglich behandelt werden).
2l Platypus Flaschen eignen sich am besten zu Aufbewahrung von Wasser, da sie das beste Volumen/Gewichtverhältnis haben. Je nach Tour sind ein bis zwei genug. Grundsatz: immer mit leeren Flaschen an einer Quelle ankommen, dann soviel wie möglich trinken, mit vollen Flaschen wieder weiter.
Wer Flüssigbrennstoffe wie Alkohol mitführt, bewahrt diesen am besten in der Platypus Lil’ Nipper Bottle auf (20 g).
Auf meiner Tour packte ich die gesamte mitgeführte Nahrung in einen Aloksak OP Sack, da der stabil, geruchsdicht und wasserdicht ist (28 g in Größe 12.5" * 20", eine Nummer kleiner hätte genügt für eine Wochenendtour).
Wo Wasserentkeimung notwendig ist, empfiehlt sich McNett Aqua Mira, entgegen dem Rat des Herstellers in MiniDropper Bottles abgefüllt.
Trekkingstöcke
Wer mit einem dermaßen niedrigen Gewicht unterwegs ist, kann in der Regel problemlos auf Trekkingstöcke verzichten, spart damit zusätzliches Gewicht und Energie. Viele Wanderer möchten das aber gar nicht. Auch Trekkingstöcke gibt es in ultraleichter Ausführung, mit abstrichen bei der Robustheit. Die leichteste Lösung kommt von Gossamer Gear: die Lightrek™ Poles wiegen nur 74 g pro Stück, sind aber nicht höhenverstellbar und nur in den USA lieferbar. Gossamer Gear plant allerdings, Teleskopstöcke auf den Markt zu bringen, die kaum schwerer sein werden und international versendet werden können. 130 g pro Stück wiegen die Teleskopstöcke von RaidLight, die in Deutschland erhältlich sind. Wer sich viel Geld sparen möchte und über etwas handwerkliche Fähigkeiten verfügt, kann sich anhand der Anleitung hier auf trekking-ultraleicht.de selber passende Karbon-Stöcke bauen. Ein Vorteil von Trekkingstöcken ist, dass sie oberhalb der Baumgrenze als „Gestänge“ für das Tarp zum Einsatz kommen (darunter natürlich auch).
Licht
Meine Empfehlung: Photon Micro-Light II in rot oder türkis (verbesserte Nachtsicht) oder weiß (besonders Hell), Gewicht 6,3 g! Etwas mehr Funktionen bei kaum mehr Gewicht bietet die Micro-Light 3 desselben Herstellers. Beide sind nur fingernagelgroß und werden am besten an einer dünnen Schnur (z.B. Spectra 200 Hi-Vis von Gossamer Gear) getragen.
Mückenschutz
Eine kleine MiniDropper Bottle mit DEET (ziemlich ungesund) reicht zwei Wochen, bei gerade einmal 14 g. In besonders mückenverseuchten Gebieten hilft ein Kopfnetz, beispielsweise das Ultralight Headnet von BPL (9 g, sehr teuer und filigran!).
Sonnenschutz
Dank der langärmligen Kleidung, dem Sonnenhut und der Bandana ist nur wenig Sonnenschutzcreme nötig, ein Dermatone Stick (11 g) genügt. Sinnvoll ist eine Sonnenbrille. Brillenträger haben es hier leicht: verwenden Sie Gläser, die sich bei Sonneneinstrahlung automatisch abdunkeln. Ansonsten sind ultraleichte Sonnenbrillen aus Titanium empfehlenswert, aber auch billige Plastiksonnenbrillen wie die Sport EYZ ultralight sunglasses von Gossamer Gear, die gerade einmal 9 g wiegen, erfüllen ihren Zweck. Die Bandana kann als „Etui“ benutzt werden.
Regenschutz
Als Regenschutz für die Ausrüstung dürfte unter normalen Bedingungen ein Müllsack als Rucksackliner ausreichen. Ganz besonders wichtig: Schlafsack und isolierende Kleidung!
Hygiene
Dr. Bronner's Seife dient als Seife, Shampoo, Duschgel, Zahnpasta, Spülmittel, Waschmittel... Sie ist dermaßen ergiebig, das eine MiniDropper Bottle voll leicht für eine einwöchige Tour ausreicht. Interessante „Geschmacksrichtungen“ wie Hanf-Pfefferminz machen das Zähneputzen mit ihr erträglich (nur einen Tropfen davon!), dazu ist sie biologisch voll abbaubar (trotzdem weitab von Wasser verwenden!). Die Gossamer Gear Finger Toothbrush (nicht mehr erhältlich) ist mit 6 g die perfekte Zahnbürste. Globetrotter bietet ähnliche Lösungen an. Wer keine Blätter als Toilettenpapier benutzen möchte, kann durch einen durchdachten Speiseplan Toilettenpapier sparen. Zur Desinfektion der Hände hinterher eignet sich Care PLUS Clean Desinfect Gel, abgefüllt in eine MiniDropper Bottle.
Erste Hilfe
Auch das First-Aid-Kit ist minimal, fortgeschrittene Fähigkeiten in Erster Hilfe sind daher notwendig. Wichtig sind auf jeden Fall Blasenpflaster, Wundverbände, Desinfektionsmittel (genau, in MiniDropper Bottle), Schmerzmittel für den Notfall, ein paar Aspirin gegen Kopfschmerzen. Testen Sie unbedingt vor der Tour, ob Sie das Schmerzmittel und Aspirin vertragen! Lassen Sie beides im Zweifelsfall lieber zu Hause. Packen Sie lieber zu viel als zu wenig in Ihr Erste-Hilfe-Set, aber wissen Sie immer, wie Sie es korrekt anwenden! Eine Signalpfeife für den Notfall (ACR Emergency Whistle, bei BPL, 8,5 g) sollten Sie zusammen mit der „Taschenlampe“ an einer Schnur um den Hals tragen (unter der Kleidung). Wasserfeste Sturmstreichhölzer und ein Esbitwürfel versetzen Sie im Notfall in die Lage, ein Feuer anzuzünden, sofern Sie das vorher geübt haben.
Reparaturkit
Fast genauso wichtig wie das Erste-Hilfe-Set, da superultraleichte Ausrüstung so fragil ist. Dabei haben sollte man Duck Tape, eine dünne Nadel, Faden (ich nehme Zahnseide, multiple use lässt grüßen), kleine Sicherheitsnadeln und eine Rasierklinge (gleichzeitig Taschenmesser).
Wer über die notwendigen grundlegenden Fähigkeiten verfügt, also seine Ausrüstung trocken halten kann, ein Tarp aufstellen kann, weiß, wo er in schlechtem Wetter campieren kann und ausreichende Kenntnisse in Erster Hilfe hat, der kann SuperUltraLight Hiking sicherlich ausprobieren. Da wir aber weniger Ausrüstung einpacken, ist für Irrtümer kein Platz. Deswegen muss auf jedes Detail geachtet werden. Wichtig ist, zu verstehen, dass SUL Ausrüstung ein geschlossenes System bildet: fast jedes Stück ergänzt ein anderes.
Probieren Sie Ihre neue SUL Ausrüstung zunächst in Ihrem Garten, dann in der Natur, aber in Autonähe, bis Sie sich sicher sind, in allen denkbaren Situationen mit ihrer minimalistischen Ausrüstung zurecht zu kommen.
Eine dermaßen leichte Ausrüstung hat viele Vorteile. Sie können in kürzerer Zeit längere Touren unternehmen, da Sie schneller unterwegs sein können. Sie wandern schmerzfrei: kein Rucksack mehr, der so schwer ist, das jeder Meter zur Qual wird – Sie hüpfen beinahe den Weg entlang! Dadurch verringert sich die Verletzungsgefahr. Sie sind näher an der Natur, fühlen sich weniger fremd und, und, und...
Viel Spaß!
Ausrüstungsliste
Rucksack: Gossamer Gear G6 Whisper ohne Hüftgurt, 108 g
Liner: Mülltüte, 10 g
Isomatte: GG Thinlight 3/8", Torsogröße, 50 g
Shelter: GG SpinnSolo Tarp, 165 g
Heringe: 6 GG Tite-Lite, 38 g
Abspannleinen: GG EZC und Hi-Vis 200, 5 g
Schlafsack: Nunatak Arc Edge custom, 320 g
Ground Sheet: GG Polycryo cut, 30 g
Unterwäsche: Black Bear Slip Men, 25 g
Basisschicht/oben: Icebreaker Oasis Crew L/S M, 220 g
Basisschicht/unten: Four Seasons PowerStretchPant, 200 g
Regen- und Windschutzkleidung: DriDucks M, 250 g
Mütze: BPL Ultralite Beanie Hat, 12 g
Bandana: ExOfficio BUZZ OFF Lite, 26 g
Socken: Falke Schlauchsocken, 20 g
Schlafsocken: Ullfrotté Activ 200, 31 g
Schuhe: Salomon Trailrunningschuhe, 700 g
Stausack: Aloksak OP, 28 g
Wasseraufbewahrung: 2,4l + 1l Platypus, 28 g + 23 g
Licht, Pfeife: Photon Micro II, ACR an Schnur, 14 g
Zahnbürste: GG Finger toothbrush, 6 g
Hygiene: Dr. Bronner's in MiniDropper, 9 g
Toilettenpapier: 20 g
Erste Hilfe: Blasenpfl., Wundaufl., Aspirin, Desinfektion, 25 g
Reparaturkit: Duck Tape, Nadel, Zahnsd., Rasierkl., softy pins, 10 g
Nahrung: 1700 g
Wasser: durchschnittlich 2000 g
Gesamtgewicht im Rucksack: 1300 g
Gesamtgewicht am Körper: 1200 g
Gesamtgewicht Verbrauch: 3700 g
Literatur- und Filmtipps
Dapprich, Stefan: Trekking Ultraleicht, Conrad Stein Verlag
Das erste deutschsprachige Buch, das sich mit ultraleichtem Wandern beschäftigt. Zwar eher wenig Tipps für SUL Hiker, dafür exzellent und mit Humor geschrieben, sehr viele Denkanstöße, die auch für SUL Hiker interessant sind. Ein Muss!
Dr. Jordan, Ryan (Hrsg.): Lightweight Backpacking & Camping: A Field Guide to Wilderness Hiking Equipment, Technique & Style, Beartooth Mountain Press
Umfangreiche Tipps zu Technik und Ausrüstung, insbesondere auch zu SUL Hiking – als einziges Buch. Enthält unter anderem Dr. Ryan Jordans wegweisende Schrift „SuperUltraLight – Breaking the five pound barrier“, an der ich mich weitgehend orientiert habe. In englischer Sprache.
Jardine, Ray: Beyond Backpacking: Ray Jardine's Guide to Lightweight Hiking, AdventureLore Press. Das Standardwerk, wenn es um Lighweight Hiking geht. Viele nützliche Tipps und Denkanstöße. Das Buch ist zwar umstritten, viele werfen Ray vor, seinen Weg für den einzig richtigen zu halten. Aber auch seine Kritiker kommen nicht um dieses Buch herum! In englischer Sprache, zurzeit vergriffen.
Ladigan, Don: Lighten Up! A Complete Handbook for Light and Ultralight Backpacking, Falcon Press Publishing. Trotz seinem Untertitel kein vollständiges Handbuch, es ist aber sehr wohl dafür geeignet, sich einen schnellen und relativ umfassenden Überblick über ultraleichtes und superultraleichtes Wandern zu machen. Sehr schöne und anschauliche Illustrationen. In englischer Sprache.
Lighten Up! DVD. Eine 33-minütige DVD, in der Glen Van Peski, Gründer von Gossamer Gear, der erfahrenen Bergsteigerin Jackie Paulson zeigt, wie sie das Gewicht ihres Rucksacks signifikant reduzieren kann. Sehr empfehlenswert. Erhältlich bei Winwood Outdoor, UK. In englischer Sprache.
Townsend, Chris: The Advanced Backpacker. A Handbook of Year Round, Long-Distance Hiking, International Marine Publishing. Keine Tipps für SUL Ausrüstung, aber das Buch, wenn es um die Vorbereitung insbesondere längerer Touren in aller Welt geht. In englischer Sprache.
Bezugsquellen
Backcountry Gear – www.backcountrygear.com
US-Versandhaus für Outdoorausrüstung, auch für SUL Hiker interessante Produkte wie der snow peak Mug oder der Lexan Teelöffel. Internationaler Versand.
Backpacking Light – www.backpackinglight.com
Großes amerikanisches Forum für UL und SUL Hiker, die Nummer 1 weltweit. Mehrere Tausend diskutierte Themen, dazu Artikel aus dem gleichnamigen Magazin (viele kostenpflichtig, Premium-Abo kostet 24,99 US-$). Integrierter Shop mit großer Auswahl an SUL Ausrüstung, vertreibt unter anderem Bozeman Mountain Works. Internationaler Versand, flott, kleine Mengen kosten nicht viel Versand.
Globetrotter – www.globetrotter.de
Der Outdoorladen überhaupt im deutschsprachigen Raum. Alle Produkte, die ich den anderen Herstellern/Versandhäusern nicht zugeordnet habe, stammen von Globi.
Gossamer Gear – www.gossamergear.com
Von Glen Van Peski gegründeter US-Hersteller von federleichter Ausrüstung. Neben eigenen Produkten wie dem G6 Whisper und dem SpinnSolo Tarp auch Vertrieb von Ausrüstung anderer Hersteller, wie z.B. DriDucks. Eine der Seiten für SUL Hiker. Glen arbeitet „Limbo Style“ daran, immer leichter unterwegs zu sein.
Mountain Laurel Designs – www.mountainlaureldesigns.com
Noch ein Hersteller ultraleichter Ausrüstung, z.B. des Revelation Packs. Wird zurzeit umstrukturiert, daher nur eingeschränktes Angebot.
nunatak USA – www.nunatakusa.com
Handgenähte, maßgefertigte Daunenprodukte wie Quilts und Jacken. Lange Lieferzeit, da erst nach Bestellungseingang gefertigt wird. Vorauskasse erforderlich (per Kreditkarte), internationaler Versand.
ProLite Gear – www.prolitegear.com
US-Versandhaus für ultraleichte und superultraleichte Ausrüstung. Z.B. Produkte von Montane, Montbell, Rab, Dermatone. Internationaler Versand.
Racelite – www.racelite.com
Deutscher Versand von ultraleichter Ausrüstung, eigentlich auf Adventure Racer spezialisiert. Vertreibt die RaidLight Teleskopstöcke.
REI – www.rei.com
US-Versand für Outdoor-Bekleidung. Hier gibt es die ExOfficio BUZZ OFF Lite Bandana. Internationaler Versand
Photon Light – www.photonlight.com
Stellt die Photon Micro-Light II her, mit LED's, die in Space Shuttles zum Einsatz kommen. Versand direkt aus den USA.
Simpert Reiter – www.travellunch.de
Hersteller der gefriergetrockneten Travellunch-Mahlzeiten. Kein Versand.
The Apothecary's Cat – www.theapothecaryscat.com
Englisches Versandhaus, für Wanderer nur interessant, da es Dr. Bronner's Soap verkauft. Internationaler Versand.
Thru-Hiker.com – www.thruhiker.com
Verkauft Outdoormaterialien und fertige Kits, die nur noch selber zusammengenäht werden müssen – z.B. einen Daunenquilt! Dazu viel Know-how und ein Forum für Long-Distance Hiker. Internationaler Versand.
Winwood Outdoor – www.winwood-outdoor.co.uk
Englischer Versandhändler, der auch ultraleichte Ausrüstung anbietet, z.B. Gossamer Gear. Hier gibt es die Lighten Up! DVD. Versand natürlich auch nach Deutschland.