nein, die Anregungen bzgl. Zelte waren nicht umsonst .... ich habe schliesslich mindestens ein halbes dutzend TarpTents mal in meinem Garten aufbauen und bestaunen dürfen.
Habe mich ja dann auch für das 1,5-Mann-Zelt von SixMoonDesign (Lunar Solo) entschieden. Bei meinem Kurztest im Dachstein-Gebiet mit Regen und leichtem Wind hat das Lunar auch nicht schlecht abgeschnitten.
Aber bei dauerhaftem schwerem Wetter ist ein Single-Wall-Tent mit nur einer Aufstellstange einem Geodäten wie dem Allak einfach unterlegen. Da schleppe ich lieber noch 1,5kg mehr an Zelt mit. Das Lunar Solo wird mich und meinen Hund aber ganz sicher im Sommer/Herbst in den Alpen auf WE-Touren begleiten.
Ob es schön war, fast zwei Wochen durch schlechtes Wetter zu stapfen? Im Nachhinein wäre ich lieber bei diesem Bilderbuchsommer in D mit fast regelmäßig >30°C am See gelegen
Aber das erlebt jeder sicher anders. Mich würde tatsächlich interessieren wie der ein oder andere sich im dauerhaft schlechtem Wetter motiviert, weiter zu machen.
Es war einfach deprimierend, nach einem harten Regenwandertag wieder im feuchtklammen Zelt zu sitzen, UL-Trocken-Nahrung aus Freezer-Bags (bäh ich konnte das Zeug irgendwann nicht mehr sehen) zu löffeln und nur dem Regen und Wind zuzuhören. Ich hatte zwar ein paar Hörbücher auf mp3 dabei, aber die waren auch irgendwann aufgebraucht.
Vielleicht gibts ein paar neue Anregungen von Euch, wie ihr mit solchen Situationen umgeht.
Viele Grüße
Axel
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There is no way to happiness,
happiness is the way.
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RE: Leichtes sturmstabiles 2P-Zelt für Norwegen gesucht
Es ist aber auch nicht gerade leicht, sich bei dauerhaften Temperaturen oberhalb von 30 Grad zu motivieren . Irgendwann ist man nur noch platt und träumt von kühlen, stürmischen Nordlandtagen...
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RE: Leichtes sturmstabiles 2P-Zelt für Norwegen gesucht
Aber deine frage wie man sich motiviert bei schlechen Wetter ist schon okay. Ich weiss es nicht weil ich keine erfahrung habe mit so eine gegebenheit. Ich bin so wie so schon viel alleine und wenn ich unterwegs bin mach ich es abends leute zu treffen.
Ganz alleine "in the middle of nowere" ist nicht so mein ding, ja für ein ,zwei tagen aber dann is gut.
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RE: Leichtes sturmstabiles 2P-Zelt für Norwegen gesucht
Habe mich ja dann auch für das 1,5-Mann-Zelt von SixMoonDesign (Lunar Solo) entschieden. Bei meinem Kurztest im Dachstein-Gebiet mit Regen und leichtem Wind hat das Lunar auch nicht schlecht abgeschnitten.
Das Lunar Solo wird mich und meinen Hund aber ganz sicher im Sommer/Herbst in den Alpen auf WE-Touren begleiten.
Hallo Axel.
Es ist schön zu hören,daß du mit dem LS eine adäquate Behausung für deine Bergtouren gefunden hast und es nicht als vermeintlicher Fehlkauf ein tristes Dasein in der Gearbox fristet.
Wobei ich glaube,daß es a.G. der notwendigen Verankerung im Boden,nicht wirklich für den Alpinen Untergrund geeignet ist.Nunja...
Groo schrieb:Ob es schön war, fast zwei Wochen durch schlechtes Wetter zu stapfen? Im Nachhinein wäre ich lieber bei diesem Bilderbuchsommer in D mit fast regelmäßig >30°C am See gelegen
Kann von meinem Bike-Alpencross im Juni ähnliches berichten.Von acht Tagen hatten wir sieben Tage,fast durchgängig,Regen oder zumindest Niesel.
Auf den Pässen ab 2400m lag noch Schnee,teilweise bis zu zwei Meter,die Bergseen waren zu gefroren und die Teperaturen gingen bis Null Crad runter.Das macht nicht wirklich Laune,wenn man eigentlich auf besseres Wetter,trotz Vorabinfo hoffte. Am letzten Tag am Gardasee wurde es dann schön.
Andererseits hätte ich die Tour auch nicht bei dieser quälenden Schwüle fahren wollen.Dann lieber Regen...oder doch nicht...Bilderbuchwetter ist halt Glückssache.
Wir hätten auch jeder Zeit abbrechen können,es bei begründeter Notwendigkeit auch getan,aber es fand sich immer wieder genug Motivation weiter zu fahren.Diese Motivation sollte allerdings nicht den notwendigen Abbruch einer Tour verhindern.Ist es auch nur einfaches Unwohlsein oder Leistungsmangel.Die Freude auf Tour zu sein und Spaß am unterwegs sein,steht bei mir immer noch im Vordergrund.
Wenn dieser Zustand sich ändert und ich mich nicht mehr wohl fühle,breche ich ab.Man sollte in sich hinein hören und intuitiv entscheiden.
Natürlich ist das in entlegenen Gegenden nicht so einfach,aber auch möglich.
Habe ich auch schon auf einer Biketour in Finnland/Rovaniemi tun müssen,da mich enorme Knieschmerzen an der Weiterfahrt hinderten.
Bei solchen Touren lasse ich mir,genau für diesen Fall,immer ein Hintertürchen auf um in angemessener Zeit ein Ort mit Anschluß an öffentliche Verkehrsmittel erreichen zu können.Man weiß halt wirklich nie,was passiert,wie man sich zu diesem Zeitpunkt fühlt und wie man mit den Verhältnissen vor Ort zurechtkommt.
Ist vielleicht etwas altmodisch oder nicht abenteuerlich genug,aber ich fühle mich so sicherer,zudem ich auch größtenteils alleine unterwegs bin,da dem Freundeskreis die Zeit und Motivation fehlt.Anerkennung,Respekt sowie Neugierde über den Verlauf der Tour sind stets vorhanden.Die meisten würden ja gerne,aber...
Auch bei kleineren Trekkingtouren "um die Ecke" soll es Spaß machen.
Wenn ich mich unwohl fühle,dann geht es zum nächsten Bahnhof und mit dem Zug zurück.Habe damit keine Probleme.Die Freude am unterwegs sein steht bei mir immer im Vordergrund!
Letztendlich ist deine Entscheidung Axel,dich für das Allak entschieden zu haben,richtig gewesen.
Grüße vom Nitro
Ich bin alt genug, um meine Macken pflegen zu dürfen!